GHR-Magazine

Drucken

BORS Praktikum 2012

Wie jedes Jahr musste die 9. Klasse ein Praktikum machen, um etwas über das Berufsleben zu erfahren. Dieses Jahr sind die meisten Schüler zu Daimler, Porsche oder zu Mediengestalter gegangen um dort ihr Berufspraktikum zu absolvieren. Ich durfte mein BORS Praktikum bei der Bundespolizei machen um dort etwas über die vielen veschiedenen Aufgaben von der Bundespolizei lernen. Hier erzähle ich euch was ich gelernt habe:

 
 

Am Montagmorgen durfte ich um 8.30 Uhr am Flughafen Stuttgart zur Bundespolizeiinspektion Stuttgart gehen. Dort traf ich die anderen Praktikanten und unseren zuständigen Beamten, der uns eine Übersicht über die bevorstehende Woche gegeben hat. Dazu erzählte er uns etwas über das polizeiliche Berufsleben und über sein eigenes das Leben. Erstaunlich war, dass er erst kein Polizeivollzugsbeamter (Bundespolizist) werden wollte.
Nachdem wir erzählt hatten wieso wir ein Praktikum bei der Bundespolizei machen wollen, sollten wir mit einem Polizeiauto eine Flughafenrundfahrt machen um dabei verschiedenenes zu sehen und zu lernen. Also fuhren wir um den ganzen Platz und sahen dort Privat- und Transportflugzeuge. Nach der Mittagspause sind wir in einen der vielen Schulungsräumen gegangen und haben uns dort etwas über die Ausbildung zum  Polizeivollzugsbeamten angeschaut und dabei viele Betätigungsfelder kennengelernt.
Der Dienstag startete in einem Schulungsraum. Dort wurde uns etwas über die Passkontrolle gezeigt. Beispielsweise haben wir uns den Unterschied zwischen Gefälschten und echten Ausweisen angeschaut und auch etwas über das Visum gelernt. Nach dem wir mit dem theoretischen Teil der Passkontrolle fertig waren, haben wir die Waffen, wie zum Beispiel eine Pistole, ein Teleskopschlagstock oder ein Machienengewähr, und bestimmte Klamotten, wie eine Kugelsichereweste, eine Ganzkörperausrüstung und den Gürtel, den ein Polizist immer an hat, inspizieren dürfen . Nachdem uns alles gezigt worden ist, durften wir wieder in die Mittagspause. Danach haben wir uns am Flughafen getroffen um uns die Passkontrolle praktisch anzuschauen. Dort hat uns der für uns zuständige Polizist ein spezielles Betriebssystem gezeigt, indem die Namen der Reisenden eingegeben werden. Dieses sucht dann ob der Einreisende schwere Vorstrafen begangen hat oder gesucht wird. Außerdem haben wir uns angeschaut wie Reisende kontrolliert werden und was danach mit ihnen passiert. Da wir nichts mehr auf dem Plan stehen hatten, durften wir wieder nach Hause und uns auf den nächsten Tag freuen.

Am Mittwoch sind wir nach Kornwestheim gefahren, um  uns dort Diensthunde anzuschauen. Aber diese waren leider auf der jährlichen Prüfung. Also haben wir uns erst in Bad Cannstatt etwas über die Hundertschaft angeschaut. Und zwar wurde uns gelert, das eine Hundertschaft in einer ''Wohngemeinschaft'' lebt. Das heißt, dass alle immer bereit sein müssen und es auch sein kann, dass sie in ein anderes Bundesland transportiert werden müssen. Dazu haben wir uns einen Film über die Fußball-Fanbegleiter angeschaut. Diese bestehen aus Hundertschaften und man sah dort auch wie anstrengend dies werden kann. Nachdem wir die Hundertschaft abgehakt haben, fanden wir doch noch einen Diensthundeführer, der uns seinen Diensthund zeigen wollte. Davor durften wir noch eine Mittagspause genießen, aber wir dabei wollten wir schnell zu dem Diensthundeführer. Also kürzten wir die Mittagspause und gingen schnell zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Dort trafen wir den Diensthund Don, der speziell als Sicherheitshund ausgebildet wurde. Uns wurde außerdem auch etwas über diese sehr kostspielige Ausbildung erzählt. Leider konnte man uns nicht zeigen wie Don jemanden angreift aber trotzdem war es ein sehr produktiver Tag.

Am Donnerstag lernten wir gleich einen Sprengstoffsuchhund kennen. Der Diensthundeführer erzählte uns etwas über die Ausbildung und versteckte auch an einem Auto Sprengstoff. Der Diensthund Ilka, musste diesen suchen und fand ihn schon in weniger als 30 Sekunden. Danach haben wir uns etwas über die Luftsicherheit, also über die verschiedenen Bereiche im Flughafen,das Durchleuchten von Gepäck und noch etwas über die Passkontrolle, angehört und sind danach zum Flughafen gefahren und haben uns das alles auch praktisch angeschaut. Dies erledigte sich schnell und wir hatten einen längere Mittagspause. Nach dieser sind wir, wie am Tag zuvor, zum Stuttgartet Hauptbahnhof gefahren. Dort haben wir uns etwas über die Bahnpolizei angehört. Die Beamten dort zeigten uns die vielen Funkgeräte, Waffentresore und Aushänge von Vermissten. Außerdem zeigten sie uns die Passkontrolle dort und den Gruppenführer, aber auch eine Ausnüchterungszelle und ein Labor um Fingerabdrücke zu nehmen. Leider konnten sie uns nicht mehr zeigen und wir durften auch schon gehen.

Der letzte Tag stand bevor. Der Freitag sollte kurz werden, aber trotzdem war er lustig. Wir schrieben einen Bericht für die Bundespolizisten und machten auch Fotos von uns, wie wir eine Polizeiausrüstung anhatten. Nachdem wir den Bericht fertig geschrieben hatten, kam ein Kommisar und erzählte uns etwas über seine Arbeit. Zum Beispiel das er nicht ''ermittelt'' wie es im Fehrnsehen gezeigt wird, sondern hauptsächlich am Computer sitzt. Er erklärte uns wie er illegale Einwanderer fündig macht und dass das manchmal ziemlich langweilig sein kann. Also ging dieser auch wieder und wir konnten uns nur noch fesseln lassen. Die zuständigen für Abschiebung zeigten uns verschieden Fesseltricks und Gebiete von denen die meisten illegalen Einwanderer herkommen. Leider konnten diese uns auch wieder nichts mehr zeigen und wir führten ein Abschlussgespräch. Hier konnten wir sagen was uns besonders gut und was uns nicht so gut gefallen hat. Außerdem haben wir ein Zertifikat bekommen und uns alle verabschiedet.

Die Woche ging schnell rum aber sie war sehr lehrreich. Es gab zwar ein paar Probleme aber es war eine sehr interessante und witzige Woche. Das Praktikum war sehr informativ und ich konnte mir ein Berufsbild machen. Ich hoffe meine Klassenkameraden durften aus so eine tolle Woche wie ich genießen.