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"HALLIG HOOGE HÄNDE NACH OBEN!"

Ein Bericht über eine ungewöhnliche Klassenfahrt nach Hallig Hoge von Arnisa H. Klasse 8c.

 
 
Das erste was ich dachte, als die Fahrt losging:

Hoffentlich wird es eine schöne Woche mit der Klasse 8c

Sontag: 05.06.11

Die Fahrt zur Hallig Hooge war für mich das erste Highlight. Alle waren
zwar noch müde aber jeder freute sich auf die Woche auf Hooge. Richtig
cool fand ich, als Maik angefangen hat Gitarre zu spielen, fast die
ganze Klasse sang dazu, für Frau Gutekunst war auch ein Liedchen dabei.
Irgendwann mussten wir am Bahnhof warten, da wurde es nochmal richtig
musikalisch. Nach 13 Stunden Fahrt waren wir dann auf der Fähre. Alle
waren aufgeregt wie´s auf der Hallig Hooge aussieht. Nach 1 Stunde waren
wir dann endlich da. Wir hatten uns alle die Insel viel kleiner
vorgestellt. Wir liefen zu unserer Warft, die Volkerswarft, sie sah
ziemlich einladend aus.

Montag: 06.06.11

Am nächsten Tag machten wir eine Hallig-Tour. Es war ziemlich
interessant, wir haben viele Dinge gesehen, die es hier auf dem Festland
nicht gibt. Die meisten von uns wollten nur nicht so viel laufen, man
sah es auch an den Gesichtsausdrücken. Am Abend machten uns Chantal,
Baris, Dani und Steffi Maultaschen und als Nachspeise Schokoladenpudding
- richtig lecker! Die Nacht verlief leise, mit Ausnahme vom Wind, der
durch das offenen Fenster von Frau Ulmers Zimmer pfiff.

Dienstag: 07.06.11

Man musste sich erst daran gewöhnen früh aufzustehen. Frühstück war
nämlich um 8 Uhr. Das fiel einigen schwer, da am Abend in
Zimmerlautstärke geredet wurde. Auf dem Programm stand Wattwanderung zum
Japsand das nächste Highlight. Es war so schön übers Watt zu laufen,
obwohl es eigentlich Matsch war. Wir haben viele hübsche Muscheln
gesammelt. Herr Reina Schiffers und Frau Ulmer machten sogar eine
Wattschlacht (hihi - Anm. Herr RS). Am Ende waren wir „leicht“ dreckig.
Der Dreck zwischen den Fußnägeln ging kaum ab. Am Abend spielten wir
Volleyball. Für mich eins der größten Highlights. Aus einem simplen
Spiel wurde eine richtig gute Klassengemeinschaft. Obwohl auf dem Plan
"Indoor Olympiade" stand, waren wir sehr spontan und offen - wieder ein
großer Pluspunkt. Niemand hat irgendjemanden ausgelacht, man hat
miteinander gelacht. Am Abend gab es dann Käsespätzle, zubereitet von
Alessio und Lukas. S ,Cindy und Dilara Ö. - Lecker!

Mittwoch: 08.06.11

Das Frühstück war immer gleich, Brot mit Aufstrich oder Belag drauf.
Krabbenfaht stand auf dem Programm. Das Wetter war nicht gerade sehr
schön. Auf der Fähre bemerkten wir kaum, dass wir Krabbenfischen waren,
da wir alle an einem Tisch saßen und zusammen spielten. Man hatte mit
Mitschülern zu tun, mit denen man normalerweise eher wenig er redet. Auf
der Hooge wieder angekommen spielten die meisten im Spieleraum
Tischkicker und Tischtennis und andere entspannten sich einfach in die
jeweiligen Zimmer. Alle Mädchen machten das Mittagessen (Pizza). Nach
dem Essen gingen alle Mädchen in ein Zimmer um sich Gruselgeschichten zu
erzählen. (Alle haben geweint vor Angst). Zuvor hatten wir im
Jungenzimmer eine „Überraschung“ für die Lehrer geplant, die bestand
darin, dass wir nachts nicht herumlaufen würden. In der Nacht schliefen
alle ganz eng beieinander.

Donnerstag : 09.06.11

Amrum stand auf dem Plan, sprich: Leuchtturm und Strand. Das Beste war
ja, dass wir eine Fahrradtour gemacht haben. Das Wetter spielte auch
mit, also besser ging´s gar nicht. Vom Leuchtturm hatte man eine schöne
Sicht auf Amrum. Am Strand angelangt durften wir machen, was wir
wollten, wir durften sogar in die Stadt. Ein bisschen Zivilisation
brauchten wir alle, denn auf Hooge waren wir alle nur unter uns. Es
verging ein langer und schöner Tag auf Amrum. Das letzte Highlight im
Schullandheim. Als wir dann wieder an unserer Warft waren, mussten wir
so langsam aber sicher unsere Koffer packen, denn schon morgen ging´s
wieder zurück nach Leonberg. Nachdem wir einigermaßen fertig waren,
gab´s zum Abendessen Schnitzel mit Pommes, zubereiten von Dilara und
mir. Anschließend schliffen wir noch je einen Bernstein, um eine Kette
zumachen. Nachdem wir dies vollbracht hatten, schrieben wir unsere Namen
auf eine Muschel, um sie dann morgens vor der Abfahrt ins Wasser zu
schmeißen. Wir redeten noch über die Woche. Spät am Abend mussten wir
alles aufräumen, spülen und abwischen, um alles sauber zu hinterlassen.
Wir waren alle müde und auch traurig, da es der letzte Tag war. Ein
wunderschöner und anstrengender Tag ging zu Ende.

Freitag/Samstag: 10.06.11/11.06.11

Wir wollten eigentlich alle die Nacht durchmachen, aber es war uns nicht
gelungen, da wir zu müde waren. Der Tag begann um 5 Uhr morgens mit
einer Zimmerkontrolle. Alles war in Ordnung, sogar die Toilette mit
denen wir´s nicht so hatten. Eine Pferdekutsche brachte uns zur Fähre,
wo wir dann unsere Muscheln ins Meer schmissen. Man konnte sich gut von
der Insel verabschieden. Das letzte Mal hier mit dieser Klasse, die
während dieser Zeit eine richtige Gemeinschaft geworden war. Auf dem Weg
zur Realität hatten wir einen Zwischenstopp in Hamburg, wo wir 3 Stunden
machen durften, was wir wollten. Danach 7 Stunden ICE fahren und mit der
letzten S-Bahn von Stuttgart nach Leonberg.